Kranzniederlegung am Gedenkstein für die Sinti und Roma

Mahnmal_Sinti
Mahnmal für Sinti und Roma in Oldenburg Foto: Marcus Windus

zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus legen Oberbürgermeister Jürgen Krogmann und Christel Schwarz, Vorsitzender des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e.V., einen Kranz nieder:

am Dienstag, 27. Januar, 12 Uhr,

am Mahnmal für Sinti und Roma (Friedhofsweg/Ecke Jägerstraße).
Im Anschluss wird Oberbürgermeister Jürgen Krogmann die Mitglieder des Freundeskreises für Sinti und Roma in Oldenburg e. V. im Rahmen eines Empfangs begrüßen:

am Dienstag, 27. Januar, 13 Uhr,
im Großen Sitzungssaal des Alten Rathauses, Markt 1.

1996 erklärte der damalige Bundespräsident Roman Herzog den 27. Januar zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar 1945: Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Ausschwitz). Am 27. Januar 2015 jährt sich die Befreiung zum 70. Mal.

Am 3. März 1943 wurden 74 Mitglieder von Sinti-Familien auf dem Ziegelhofgelände in Oldenburg verhaftet und abtransportiert. Sie kamen alle ums Leben. Derzeit leben wieder circa 300 Sinti in Oldenburg (inklusive Landkreise). Die meisten von ihnen haben bereits vor dem Krieg in der Region gelebt und sind nach dem Krieg nach Oldenburg zurückgekehrt.